Einvernehmliche Konfliktlösung

Mediation im engeren Sinne meint eine Begleitung von mind. zwei Konfliktparteien bei der Entwicklung von selbstbestimmten und einvernehmlichen Lösungen bzw. Regelungen durch eine neutrale Dritte.
Sie ist ein lösungsorientierter Ansatz, eine Gesprächs- und Vermittlungsmethode, welche die Konfliktbeteiligten in ihrer Eigenverantwortlichkeit und eigenen Entwicklung für eine konstruktive Konfliktlösung stärkt.

Win-win-Situation

Das Ziel einer Mediation ist immer der Konsens bzw. eine Win-win-Situation zu schaffen. Bei einer erfolgreichen Mediation gehen beide Parteien zufrieden mit dem Gefühl eines Gewinners aus dem Mediationsverfahren heraus.

Die Vereinbarung

Das Ergebnis wird in Form einer schriftlichen, detaillierten und verbindlichen Vereinbarung, ggf. mit einer zeitlich begrenzten Probezeit, festgehalten.
Diese Vereinbarung basiert auf privatrechtliche Basis, kann juristisch überprüft und notariell beglaubigt werden.
Dennoch gilt zu betonen, dass bei einer Mediation immer der psychosoziale Prozess im Zentrum steht.


Welche Vorteile hat Mediation?

Unparteiisch

Es werden die Interessen beider Parteien gleichermaßen vertreten.

Konfliktlösend

Die Parteien werden unterstützt, konstruktive und nachhaltige Lösungen, zu finden.
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Direkt

Die Parteien wählen selbstbestimmt und eigenverantwortlich den Weg bzw. eine Lösung, auf welche/n sie sich einlassen wollen.

Sicher

Nur wenn beide Parteien einer Lösung zustimmen, kommt es zur verbindlichen Vereinbarung.
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Flexibel

Eine privatrechtliche Vereinbarung kann jederzeit neuen Lebensumständen angepasst werden.

Umfeldfreundlich

Eine konfliktbegrenzte Situation bzw. nachhaltig konfliktgelöste Situation entlastet das persönliche Umfeld der Parteien und schützt möglicherweise vor unangenehmen Beziehungsabbrüchen.

Was setzt Mediation voraus?

1.

Mediation ist ein Verfahren, dass auf absoluter Freiwilligkeit basiert.

2.

Alle Beteiligten müssen ein echtes Interesse an der Lösung des Konfliktes haben.

3.

Es darf keine extremen Machtunterschiede zwischen den Beteiligten geben.

4.

Alle Beteiligten sollten fähig und weitgehend in der Lage sein, ihre Interessen und Bedürfnisse auszudrücken.

5.

Es ist genug Zeit, um eine einvernehmliche Konfliktlösung zu erarbeiten.

6.

Die an der Mediation Beteiligten sind bereit sich zur absoluten Vertraulichkeit zu verpflichten, d.h. alles Gesprochene bleibt im Kreis der Beteiligten.


Wie läuft Mediation ab?

Die Dauer eines Mediationsverfahrens ist von Situation zu Situation unterschiedlich und wird den persönlichen Umständen angepasst.

Ein Konflikt kann mit 5 Sitzungen geklärt werden, ein anderer braucht mehr.

1. Klärende Vorbereitung/Auftragsklärung

In der ersten Sitzung wird gemeinsam überprüft, ob die Mediationsvoraussetzungen gegeben sind.

Außerdem werden Methode und Regeln, Rechte und Pflichten aller Beteiligten geklärt. Abschließend wird ein Mediationsvertrag unterzeichnet.

2. Konfliktverständnis

Im nächsten Schritt stellen die Konfliktparteien jeweils ihre Sichtweise des Konflikts dar. Beide Seiten werden gesehen und erfahren ihre Daseinsberechtigung. Es gibt kein richtig oder falsch.

3. Konflikterhellung

Verborgene Gefühle, Interessen, Wünsche, Hintergründe bekommen Raum und werden weiterführend erforscht.

4. Gemeinsames Interesse/Zielklärung

Es gilt herauszufinden und festzuhalten, was das verbindende Glied ist. Möglicherweise gibt es eine Einigung bzgl. des Ergebnisses und die Differenzen sind bei der Vorgehensweise gelagert.

5. Problemlösung

Sammeln und Entwickeln von Lösungsmöglichkeiten.

6. Übereinkunft/Schriftliche Vereinbarung

Umsetzungsphase.

7. Überprüfung der Übereinkunft

Überprüfen und ggf. Korrigieren der Übereinkunft.

Ayla ist eine sehr aufmerksame und empathische Zuhörerin, die die richtige, manchmal herausfordernde Frage an der richtigen Stelle bereithält und klar begleitet. Ich fühle mich bei ihr immer gut aufgehoben und ernst genommen. Ich kann sie als Coach, Wegbegleiterin aus vollem Herzen weiterempfehlen. Nadine Emmanuelle-Gerber

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    26. Feb., 19:0021:00
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